Kampagne: „Für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt* in Niedersachsen“

Seit 1991/92 fördern die Landesregierungen den Diskriminierungsabbau von Homosexuellen, damals mit dem Schwulen Forum Niedersachsen (SFN) als Partner. Die jetzige Landesregierung will insgesamt weitere Verbesserungen erreichen. Grundlage hierfür ist die von 2014 bis 2015 erhobene Situation von LSBTI* und die daraus bis 2016 entwickelten Forderungen und Empfehlungen.

Nun geht es an die Umsetzung. Die Spannbreite der Maßnahmen im Rahmen der Kampagne reicht von Öffentlichkeitsarbeit über die Verbesserung der Beratungsmöglichkeiten bis hin zu Forschungsprojekten. Umgesetzt werden die Maßnahmen überwiegend mit dem Queeren Netzwerk Niedersachsen. Dieses ist seit 2012 Nachfolger des SFN und dient für 2017/18 als Koordierungsstelle der Kampagne. Wesentliche Aufgabe ist dabei als Bindeglied zwischen der Landesregierung und den lokalen Vereinen, Selbsthilfenprojekten und Projekten zu dienen, die einzelne Maßnahmen der Kampagne umsetzen. Vorgesehen ist auch, die Kommunen zu mehr Engagement für die Vielfalt der sexuellen Orientierungen und geschlechtlichen Identitäten zu gewinnen.

Die zentralen Ziele der Kampagne sind der Abbau von Ängsten, Vorurteilen und Diskriminierungen sowie die Steigerung von Akzeptanz
und Wertschätzung. In Braunschweig werden diese Ziele u.a. umgesetzt werden durch eine Förderung des VSE e. V. im Bereich der hauptamtlichen Arbeit, eine Erweiterung der Öffentlichkeitsarbeit zum Sommerlochfestival sowie eine stärkere Zusammenarbeit mit dem Filmfestival Braunschweig. Darüber hinaus wird es auch Veranstaltungen geben, die es Lesben und Schwulen sowie trans- oder intergeschlechtlichen Menschen erlauben, ihre jeweiligen Interessen aufzugreifen oder besondere Beratungs- oder Qualifizierungsbedürfnisse berücksichtigen.

Finanziert werden alle Maßnahmen aus den Mitteln des Niedersächsichen Minsteriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.
www.q-nn.de/kampagne

Gefördert aus Mitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung